GEO (Generative Engine Optimization) beschreibt, wie Marken und Anbieter dafür sorgen, dass generative KI-Systeme sie kennen, richtig einordnen und in ihren Antworten nennen. Solche Systeme, im Englischen „Generative Engines“ genannt, beantworten Fragen mit einem selbst formulierten Text. Dafür verbinden sie das parametrische Wissen eines Sprachmodells, also das, was es im Training erworben hat, häufig mit Inhalten, die sie im Moment der Frage aus dem Web abrufen. Wer in dieser Antwort vorkommt, wird wahrgenommen.

Geprägt wurde der Begriff durch eine Forschungsarbeit mit dem Titel „GEO: Generative Engine Optimization“, die im November 2023 erschien. Er steht für das gesamte Arbeitsfeld: von der Analyse, wie KI-Systeme ein Angebot darstellen, bis zu den Maßnahmen, die diese Darstellung verbessern.

Die drei Handlungsfelder

Wie ein KI-System ein Angebot beschreibt, hängt davon ab, welche Informationen es darüber findet und wie eindeutig sie sind. Daraus ergeben sich drei Handlungsfelder:

  • Monitoring: regelmäßig prüfen, ob und wie KI-Systeme dein Angebot nennen, und die Entwicklung mit Wettbewerbern vergleichen (GEO-Monitoring). Das Ergebnis beschreibt deine KI-Sichtbarkeit.
  • Onpage: die eigene Website so gestalten, dass KI-Systeme sie lesen und verstehen können (Onpage-GEO), etwa mit klar gegliederten Texten, strukturierten Daten und einer llms.txt-Datei.
  • Offpage: die Präsenz außerhalb der eigenen Website stärken (Offpage-GEO). Auch Fachportale, Verzeichnisse, Bewertungen und Diskussionen auf relevanten Plattformen können prägen, welches Bild ein KI-System von einem Angebot hat.

Woran sich Erfolg zeigt

Bei GEO zählt, wie ein Angebot in KI-Antworten vorkommt: Wird es überhaupt genannt? Stimmen die Fakten? In welchem Zusammenhang und in welchem Ton erscheint es? Und gibt die Antwort die eigene Website als Quelle an? Solche Quellenangaben heißen KI-Zitate; nennt eine Antwort eine Marke ohne Quellenangabe, ist das eine Erwähnung.

Weil KI-Antworten je nach System, Formulierung der Frage und Zeitpunkt variieren (Antwortvariabilität), ist GEO keine einmalige Maßnahme. Aussagekräftig ist erst eine wiederkehrende Messung über viele typische Fragen hinweg, etwa der Erwähnungsrate. Aus dieser Messung lässt sich ableiten, welche Maßnahmen zuerst kommen sollten.

GEOLYX bildet die drei Handlungsfelder als GEO-Monitoring, Onpage-GEO und Offpage-GEO ab und übersetzt die Analyse in konkrete, priorisierte Empfehlungen.